Stimmen zur Gasmotorenfabrik in Köln-Mülheim

Die Deutz-Mülheimer-Straße ist mit ihren Bauten eine beeindruckende bauliche Dokumentation zur Industriegeschichte der Stadt Köln. Neben den Baudenkmalen gibt es eine Reihe historischer Bauten mit starker Ausstrahlungskraft.

Unsere Zeit in der Deutz-Mühlheimer-Straße 129 war etwas ganz Besonderes. Der Schritt am Eingang vorbei, raus auf den Hof, ein verfallenes Pförtnerhäuschen, mitten hinein ins industrielle Herz Kölns. Hier wurde Industriegeschichte geschrieben, und das lag auch noch in der Luft.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der nachbarschaft köln-mülheim Nord e.V.,

Ich kam von Clouth in Nippes
Da gings mir gut, auch wenn nichts Hippes
Doch konnte da nicht bleiben,
Das Amt wollte mich vertreiben

Ich ging nach Mülheim und fand mein Glück
In der Alten Gasmotorenfabrik
Gebäude 9 und die Kunstetage daneben
In den Mauern lässt sichs leben

Haben Sie Dank für Ihren wunderbaren Artikel über das Gebäude 9 in Deutz. Meiner Meinung nach hat bisher niemand passender, weil atmosphärisch und faktisch fein eingebettet, über dieses Thema geschrieben.

Die Pläne zum Abriss des Hauses Deutz-Mülheimer Straße 129 zugunsten eines Mischgebiets mit Wohnen und Gewerbe beruhen offenbar auf Unkenntnis der Situation.

In der Beschlussvorlage zum Bebauungsplan-Entwurf Nr. 69460/07 heißt es unter der Überschrift „vorhandene Strukturen“ (Punkt 2.2 der Anlage 3):

Haus Nr. 129 ist nicht nur ein herausragendes Stück Architektur (im Sinne des Denkmalschutzgesetzes denkmalwert, wenn auch nicht unmittelbar geschützt), es kann mit gewissen Änderungen mit dem Bebauungsplan kompatibel gemacht werden, würde den Schallschutz im Inneren verbessern und einen schnelleren Realisierungsprozess des Wohnungsbaus ermöglichen.

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